Archive for the 'Hanspeter' Category

Konzepte der Erlösung bei Juden, Muslimen und Christen

Februar 5, 2014

Juden brauchen nach ihrem Verständnis keinen Erlöser für ihre Seelen. Der Gott Israels (JHWH) erlöste sie aus der politischen Sklaverei in Ägypten. So sagt Gott selbst:  „Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe“ (2.Mo 20,2). Das jüdische Volk erwartet einen politischen Führer (Messias), der Weiterlesen →

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Juden, Christen, Muslime – ein Gott

Februar 1, 2014

Es ist wichtig, dass wir jede Religion so nehmen, wie sie sich selbst versteht. Alle drei Religionen berufen sich auf den gleichen Urvater Abraham. Alle haben ein monotheistisches Weltbild. Das bedeutet, dass es einen Gott gibt und nicht verschiedene Götter, die einander bekämpfen. Doch die drei Religionen unterscheiden sich darin, wie dieser Gott ist und wie er sich offenbart.

Im Judentum ist Gott Weiterlesen →

Weihnachten: Jesus liebt mich

Dezember 20, 2012

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Der Papst ist sich ganz sicher: Die Geschichte von Jesus (hebräisch „Jeshua“) ist keine Legende. Seine Worte sind einzigartig und sein Anspruch prägt unser Leben.

Weihnachten bedeutet: Gott kommt in unsere Welt und möchte diese durch eine Revolution der Liebe verändern. Auch wenn sich viele um diesen Jesus nicht scheren, richtet sich doch für die meisten Leute der Welt ihre Zählung der Jahre nach seinem Geburtstag. Allein seine Geburt brachte eine Zeitenwende. Seine ganze Person ist eine Botschaft: Jesus liebt mich. Aus Liebe zu mir kam Jesus auf diese Welt und wurde Mensch, um uns auf Augenhöhe zu begegnen. Er wollte mit uns zusammen sein. So die biblische Botschaft.

Während einer Weihnachtsfeier in einem Kinderheim wurde einmal die Frage gestellt, was Jesus im Himmel denn vermisst hätte, dass er zu uns auf die Erde gekommen sei? Was fehlte ihm im Himmel, dass er die Herrlichkeit bei Gott verließ um Mensch zu werden? Das war eine schwierige Frage. Schließlich meldete sich ein Mädchen zu Wort. Ihre Antwort war: „Es fehlten ihm unsere Herzen.“ Genau darum geht es. Weihnachten heißt, sich für Jesus und seine Botschaft zu öffnen.

Text: Hanspeter Obrist  /  Bild aus Bethlehem Hirtenfelder

Artikel zum Thema Weihnachten
Weihnachten handelt nicht von einer heilen Welt wp.me/p1Jgj5-5o
Die „Heiligen Drei Könige“– drei Worte – drei Irrtümer wp.me/sKghW-7
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Die „Heiligen Drei Könige“– drei Worte – drei Irrtümer

Dezember 3, 2012

DreiKoenige56Erstens waren sie keine „Heiligen“, sondern ganz normale Menschen. Zweitens weiß niemand, ob sie zu dritt kamen. Es könnten ebenso gut zwei oder beliebig viele gewesen sein. Nur die Anzahl der Geschenke ist bekannt. Und drittens waren es keine Könige, sondern Gelehrte und Sterndeuter. Dennoch kommen in der Weihnachtsgeschichte drei Könige vor.

Herodes
ist der erste. Er hatte ohne Zweifel Herrschergaben. Kein anderer König in Israel außer Salomo verhalf dem Land zu solch wirtschaftlichem Aufschwung. Er schmückte das ganze Land mit Prachtbauten, Festungen, Waffenplätzen und Zeughäusern. Unter seinem Auftrag erreichte der Tempel die größte äußere Herrlichkeit.

Doch wer gab ihm nur den Beinamen „der Große“? Ja, groß war er im Lügen, im Heucheln, in Treulosigkeit, in Wortbrüchigkeit, im Blut vergießen. Ohne Zahl sind die Opfer seiner langen Regierungszeit. An so manchem Morgen hatten seine Diener die Aufgabe, die frischen Blutlachen der Ermordeten vom Marmorboden seines Palastes wegzuwischen. Selbst seine heißgeliebte Frau Mariamne und seine eigenen Söhne zählten zu seinen Opfern.

Selbst auf seinem Sterbebett befahl er eine Massenhinrichtung von Unschuldigen, damit jemand weinen würde, wenn er selbst starb. Doch in seinen Todesqualen musste er es noch mitanhören, wie draußen vor dem Palast das Volk in Jubelgeschrei ausbrach, als es von seinem hoffnungslosen Zustand erfuhr. Herodes, die erste Königsgestalt der Weihnachtsgeschichte, war das Böse in Person.

Augustus
heißt der zweite Herrscher, ein römischer Kaiser. Er war ganz anders als Herodes der Große, von dem er einmal sagte: „Es wäre angenehmer, des Judenkönigs Schwein als sein Sohn zu sein.“ Augustus war ein kluger Mann. Er gab sich bürgernah und riss gleichzeitig die höchste Gewalt, die bisher nur dem römischen Volk zugesprochen war, an sich. Dennoch war er nicht glücklich. Seine Tochter Julia aus dritter Ehe führte ein lasterhaftes Leben, so dass er sie verbannen musste. Die Söhne seiner vierten Ehefrau brachten nur Unfrieden und Unheil in sein Haus.

Als er starb, fragte er seine Freunde, die bei ihm waren: „Habe ich meine Rolle im Leben gut gespielt?“ Als sie das bejahten, fuhr er fort: „Nun klatscht mir Beifall, denn meine Rolle ist jetzt ausgespielt!“ So starb er im Jahre 14 nach Christus am 18. August, dem Monat, der nach ihm benannt wurde. Ein guter Schauspieler war er, doch der König, auf den die Menschheit wartete, war er keinesfalls.

Jesus
ist der Dritte im Bunde. Schon die Weisen aus dem Morgenland bezeichneten ihn als König. Sie fragten in Jerusalem: „Wo ist der neugeborene König der Juden?“ (Matthäus 2,2). Am Kreuz hing das Schild: „Jesus, König der Juden“ (Matthäus 27,37). Er selbst sagte von sich: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden“ (Matthäus 28,18).

Dennoch lag er bei seiner Geburt arm in einer Krippe. Kein Glanz irdischen Reichtums war vorhanden. Die Geschenke der Weisen reichten für seine Familie gerade mal aus, um die Flucht nach Ägypten vor Herodes dem Großen zu finanzieren. Es ist schon bemerkenswert, dass Gott ihnen genau das zukommen ließ, was auf dem Markt überall als Zahlungs- und Tauschmittel eingesetzt werden konnte (Gold, Weihrauch, Myrrhe) und an einem kleinen Ort Platz hatte.

Jesus trug keine Krone, zog kein Schwert, führte kein Kriegsheer an und gebrauchte keine Gewalt. Sein Reichtum kam von innen. Seine bloße Erscheinung, sein bloßes Wort hat eine Revolution in der Welt hervorgebracht, gegen die alle Revolutionen der Weltgeschichte verblassen. Sie zieht auch heute noch auf der ganzen Welt Kreise.

Hanspeter Obrist, Fassung vom 3.12.2012

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Hilflos – Das „Autowasch-Erlebnis“

August 16, 2012

Eine junge Frau erzählte von ihrer ersten Erfahrung mit einer Autowaschanlage: »Ich hatte Angst wie beim Zahnarzt, als ich das Geld in den Automaten steckte. Dann überprüfte ich aufgeregt, ob die Fenster alle geschlossen waren, und steuerte das Auto möglichst in die Mitte zwischen zwei Schienen. Plötzlich fühlte ich mich völlig hilflos, als sich das Auto automatisch bewegte. Da brach auch schon ein Unwetter von Wasser, Schaum und sich drehenden Bürsten über mich herein. Hoffentlich bleibe ich hier nicht stecken, und hoffentlich bleiben die Scheiben ganz, dachte ich irritiert. Als der Wagen trocken gepustet war, befand ich mich plötzlich wieder im Freien, und das Auto glänzte vor Sauberkeit.

Mitten in dem Schrecken dachte ich daran, dass wir Menschen oft stürmische Zeiten durchmachen müssen und uns wie Opfer von Kräften fühlen, die wir überhaupt nicht beherrschen. Ich nenne sie seither „Autowasch-Erlebnisse“. Dann erinnere ich mich daran, dass mein Erlöser auch „in tiefen Wassern“ bei mir ist und mich vor dem Untergehen bewahrt«. „Wenn du durchs Wasser gehst, ich bin bei dir!“ Jesaja 43,2

Kommen wir dann wieder aus solchen Erfahrungen heraus, haben wir die Freude, einen treuen Gott loben zu dürfen, der uns hindurch getragen, und auch manches über ihn und über uns gelehrt hat. Er ist immer treu und gut, und ihm gleitet nichts aus der Hand; aber wir müssen hinterher oft zugeben, uns wieder einmal gefürchtet zu haben, als seien wir ganz allein gewesen. Doch erlebt man auch immer häufiger, dass man in solchen »Autowasch-Erlebnissen« gelernt hat, sich auf die göttliche Bewahrung zu verlassen. Das gibt große Sicherheit und lässt unser Vertrauen wachsen.

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Irrtümer über das Glück

Juli 23, 2012

Irrtum Nr. 1: Schönheit und Reichtum machen glücklich

Die Forschungen belegen das Gegenteil. Schöne Menschen haben keineswegs ein häufigeres und höheres Glücksempfinden. Die Scheidungsrate der Schönen und Superschönen liegt weit über dem Durchschnitt. Bei den Reichen und Superreichen sieht es ähnlich aus. Bei der Befragung von Multimillionären kam heraus, dass 37 Prozent von ihnen sich unglücklicher fühlen als der Durchschnitt der US-Bevölkerung.

Irrtum Nr. 2: Die Glücklichen haben Glück

Professor Seligman, ein führender Psychiater in den USA, fand heraus, dass die glücklichen Menschen genauso von Tiefschlägen, Pleiten und Misserfolgen heimgesucht werden wie andere. Nur ihre Lebenseinstellung ist eine bessere. Glückliche Menschen denken eher lösungsorientiert und nicht problemorientiert. Seligman behauptet: «Diese Menschen fragen nicht, ‚Warum ist mir das zugestoßen?‘, sie fragen: Wozu ist das passiert? Was lerne ich daraus?‘» Sie schauen nach vorn und bleiben nicht beim Misserfolg hängen.

Irrtum Nr. 3: Die Glücklichen sind gesünder

Die wirklich Glücklichen sind nicht gesünder, körperlich fitter als andere Menschen. Sie verstehen es oft nur, geschickter mit ihren Kräften umzugehen. Sie nörgeln und kritisieren weniger. Sie nehmen das Leben mit seinen Höhen und Tiefen, Freuden und Traurigkeiten. Sie murren nicht gegen Gott, gegen andere und gegen die Welt. Die Glücklichen unter uns haben das Talent, ihren Energiespeicher schnell wieder aufzufüllen. Es gelingt ihnen, eine Reihe von Wohlfühlmustern zu realisieren, die es ihnen leichter machen, Unangenehmes hinter sich zu lassen.

Irrtum Nr. 4: Man kann dem Glück nicht hinterherrennen

Fitness sorgt für Zufriedenheit. Der Mensch, der Bewegung liebt und Bewegung pflegt, erhöht sein Glücksgefühl. Es ist keine Frage, dass Jogging und Walking depressive Verstimmungen mindern. Depressionsfördernde Stoffe werden beim Schwitzen aus dem Körper ausgeschieden, Glückshormone (Endorphine) ausgeschüttet.

Irrtum Nr. 5: Sich glücklich fühlen ist eine Veranlagung

Die Vererbungstheoretiker haben also doch Recht, dass fast alles, was mit uns geschieht, durch die Gene vorherbestimmt ist? Mitnichten. Die derzeitige Forschung geht davon aus, dass nur etwa 50 Prozent unseres Glückspotenzials auf die genetische Ausstattung zurückzuführen ist. Die anderen 50 Prozent liegen in unserer Macht. Wir sind für unser Leben mitverantwortlich.

Irrtum Nr. 6: Glücklich sind die Chaoten

Chaoten sind liebenswert, in der Regel tolerant bis zur Schmerzgrenze. Sie regen sich weniger auf, lassen Fünfe gerade sein. Sie leben und lassen leben, sie machen sich keine Gedanken und zergrübeln das Leben auch nicht. Es geht ihnen so richtig gut. Auch falsch! Die Forscher fanden unter den wirklich glücklichen Menschen so gut wie keine Chaoten. «Ordnung – zumindest im Geist – gehört zum Lebensgefühl der Leichtigkeit». «Die Glücklichen fällen Entscheidungen schneller, gehen lieber das Risiko falscher Entscheidungen ein, als sie hinauszuzögern oder hinauszuschieben. Sie erledigen, was ansteht, anstatt es anzuhäufen.» Glückliche Menschen packen Dinge an und erleben sich nicht als Opfer. Sie sind die Gestalter ihres Schicksals.

Irrtum Nr. 7: Der große Wurf macht glücklich

Wer das grosse Los gezogen hat, ist glücklich. Er schwebt auf Wolke Nr. 7. Der Posten in der Firma, den viele liebend gern haben möchten, macht den Besitzer zum Glückspilz. Völlig daneben. «Trait-Glück» nennen die Wissenschaftler die Fähigkeit, kleine Glücksmomente zu erkennen und zu genießen. Wer sich in den letzten 24 Stunden über fünf kleine Dinge gefreut hat, bringt die besten Voraussetzungen mit, ein glücklicher Mensch zu sein. Können Sie ohne langes Nachdenken spontan fünf Begebenheiten nennen, die Sie glücklich und zufrieden gesehen oder genossen haben? Glückliche Menschen freuen sich an Kleinigkeiten. Sie haben ein Auge für Staunenswertes und für Erfreuliches.

Irrtum Nr. 8: Wer nichts anbrennen lässt, ist am glücklichsten

Besonders die Menschen, die erlebnishungrig und besonders abenteuerlustig sind, jagen dem Glück mit heraushängender Zunge nach. Ein neuer Trend zeichnet sich ab: «Sie verzichten auf Fernsehen, Freizeitstress, Karriere oder auf die neueste Technik – und fühlen sich glücklich», formuliert David Meyers, ein amerikanischer Glücksforscher. Die vielen Angebote wachsen den Menschen über den Kopf. Der Mensch, der verzichtet, bekommt ein freundliches Weltbild.

Irrtum Nr. 9: Je weniger Eltern Kinder zu beeinflussen suchen, desto glücklicher werden sie

Jahrzehntelang wurde diese Weisheit publiziert: Das Kind muss die Freiheit haben, sich selbst zu entscheiden. Kinder lieben es, eigenständig ihren Weg zu wählen und zu finden. Das Gegenteil belegen die demoskopischen Untersuchungen. Diese Art von bequemem ,Laufenlassen‘ ist das Gegenteil von dem, was wir bei starken, glücklichen Menschen finden.

Irrtum Nr. 10: Korrigieren Sie den Fehler, und Sie sind restlos zufrieden

Es gibt eine wirksame Methode, das eigene Glück zu sabotieren: Sie finden immer das Haar in der Suppe. Bei Vorträgen benutze ich gern ein großes Blatt Papier. Ich zeichne einen kleinen schwarzen Punkt darauf und frage die Zuhörer, was sie sehen. Prompt kommt die Antwort: «Einen kleinen schwarzen Punkt.» Warum sehen wir nicht, dass das Papier zu 99,9 Prozent weiß und unbefleckt ist?

Irrtum Nr. 11: Wenn Sie perfekt sind, sind Sie glücklich

Perfektionismus ist der unerfüllte Traum vieler Menschen. Jeder hat Vorstellungen, wie das Leben, die Ehe, die Kinder, die Küche, der Mann, die Frau und der christliche Glaube sein sollten. Der Nachteil: Alle genannten Dinge und Personen entsprechen nicht dem Ideal, das wir uns gemacht haben. Und die Konsequenz: Der Perfektionist ist unglücklich. Sein Ziel wird nicht erreicht, er jammert der Vollkommenheit nach.

Irrtum Nr. 12: Schließ dich einer Kirche an, und du wirst glücklich

In den letzten Jahren mehren sich die Berichte über Forschungen, die herausfanden, dass religiöse Menschen glücklicher und gesünder leben. Die Tatsachen sind eindeutig. Aber in der Aufforderung: «Schließ dich einer Kirche an, und du wirst glücklich», liegt ein gravierender Denkfehler. Menschen, die sich einer Kirche anschließen, damit sie glücklicher werden, können schwer enttäuscht werden. Wer Christus annimmt, wer ihm vertraut und seine Rettungstat glaubend akzeptiert, der wird auch die Erfahrung machen, dass er eine Zufriedenheit erlebt, die aus der innigen Verbindung mit Christus erwächst. Dieser Glaube hat Rückwirkungen auf Leib und Seele und Geist. Die innige Verbindung mit Christus schafft Frieden, der die zwischenmenschlichen Beziehungen erfasst, der die Beziehung zum lebendigen Gott einschließt und der den gesamten Organismus beflügelt. Nicht umgekehrt.

Reinhold Ruthe, gekürzt von Hanspeter Obrist

Reinhold Ruthe ist Psychotherapeut für Kinder und Jugendliche und Eheberater

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Ich heiratete einen Muslim

Juli 23, 2012

Täglich wache ich an der Seite des Mannes auf, den ich geheiratet habe. Er ist Muslim und ich bin eine Jesus-Nachfolgerin. Als wir heirateten, praktizierte keiner von uns seinen Glauben. Die Entscheidung fiel uns deshalb leicht. Mehr noch, unsere Glaubenshaltungen schienen sich damals in vielem zu decken, und mein Mann überzeugte mich, dass wir im Grunde genommen das Gleiche glaubten.

Obwohl ich wusste, dass ich einen Muslim geheiratet hatte, kam sein Entschluss, sich zu seinen religiösen islamischen Wurzeln zu bekennen, für mich sehr überraschend. Das geschah nach nur einem Jahr Ehe. Es brachte uns als Paar völlig aus dem Gleichgewicht, hatten wir doch bis dahin einfach nur «normal religiös» gelebt. Einerseits war ich wegen seiner Veränderung wütend auf ihn, andererseits machte sich in mir Unmut gegenüber seiner Religion breit, die mir meinen liebevollen Ehemann «nahm» und aus ihm jemanden machte, der nur noch auf Gesetze und unbarmherzige Rituale setzte. Die Romantik in unserer Beziehung verschwand.

Sein aufflammender religiöser Eifer trieb auch mich zurück zu meinen Wurzeln – zu meiner Beziehung zu Jesus. Ich stamme aus einer christlichen Familie, bin aufgewachsen mit Sonntagsschule, christlichen Freizeiten und hatte sogar eine Bibelschule besucht. In meiner Gemeinde hatte ich Leitungsfunktionen und galt als Vorbild. Was war mein Problem? In einem Wort: Stolz. Nie hätte ich gedacht, dass mir dies passieren könnte. Für mich war damals klar, dass ein Christ keinen Nicht-Christen heiraten soll. Doch eines Tages waren diese Vorsätze plötzlich verschwunden gewesen.

Die Frage stellte sich mir: «Was mache ich, wenn mein Mann will, dass unsere Tochter beginnt, auf islamische Art zu beten?»

Quelle: Livenet

Vom Jungen, dem ein Arm fehlte

Juli 7, 2012

Es war einmal ein Junge. Er war mit nur einem Arm auf die Welt gekommen, der linke fehlte ihm. Nun war es so, dass sich der Junge für den Kampfsport interessierte. Er bat seine Eltern so lange darum, Unterricht in Judo nehmen zu können, bis sie nachgaben, obwohl sie wenig Sinn daran sahen, dass er mit seiner Behinderung diesen Sport wählte.

Der Meister, bei dem der Junge lernte, brachte ihm einen einzigen Griff bei und den sollte der Junge wieder und wieder trainieren. Nach einigen Wochen fragte der Junge: „Sag, Meister, sollte ich nicht mehrere Griffe lernen?“ Sein Lehrer antwortete:“Das ist der einzige Griff, denn du beherrschen musst.“ Obwohl der Junge die Antwort nicht verstand, fügte er sich und trainierte weiter.

Irgendwann kam das erste Turnier, an dem der Junge teilnahm. Und zu seiner Verblüffung gewann er die ersten Kämpfe mühelos. Mit den Runden steigerte sich auch die Fähigkeit seiner Gegner, aber er schaffte es bis zum Finale. Dort stand er einem Jungen gegenüber, der sehr viel größer, älter und kräftiger war als er. Auch hatte der viel mehr Erfahrungen. Einige regten an, diesen ungleichen Kampf abzusagen und auch der Junge zweifelte einen Moment, dass er eine Chance haben würde. Der Meister aber bestand auf dem Kampf.

Im Moment einer Unachtsamkeit seines Gegners gelang es dem Jungen, seinen einzigen Griff anzuwenden – und mit diesem gewann er zum Erstaunen aller. Auf dem Heimweg sprachen der Meister und der Junge über den Kampf. Der Junge fragte: „Wie war es möglich, dass ich mit nur einem einzigen Griff das Turnier gewinnen konnte?“ „Das hat zwei Gründe: Der Griff, den du beherrschst, ist einer der schwierigsten und besten Griffe im Judo. Darüber hinaus kann man sich gegen ihn nur verteidigen, indem man den linken Arm des Gegners zu fassen bekommt.“

Und da wurde dem Jungen klar, dass seine größte Schwäche auch seine größte Stärke war.

„Meine Kraft zeigt sich in deiner Schwäche.“ 2. Korinther 12, 9 Da wo wir unsere Schwäche haben, kann Gott was echt Starkes draus machen!

Verfasser unbekannt Quelle: http://www.gekreuzsiegt.de/2012/07/06/vom-jungen-dem-ein-arm-fehlte/#more-11127

Sterne und Wale singen Gottes Lob – How great is our God

Juli 2, 2012

Songwriter Louie Giglio stellt vor, wie Psalm 148 tönen könnte.

http://www.youtube.com/watch?v=7zWKm-LZWm4

Halleluja – lobt den Herrn!… Lobt ihn, Sonne und Mond, lobt ihn, ihr leuchtenden Sterne!… Lobt ihn, ihr Walfische und alle Meerestiefen!… Lobt ihn, ihr jungen Männer und ihr Mädchen, Alte und Junge miteinander! Psalm 148

Sie brauchen einen Pressesprecher

Juni 27, 2012

»Ihr Unternehmen braucht einen Pressesprecher!«, riet ein Experte, der Führungskräfte für Medienauftritte vorbereitet. Seine Begründung war einfach: Selbst erfahrene Führungskräfte lassen sich bei provokanten Fragen von Redakteuren oft zu Antworten verleiten, die sie anschließend bereuen. Besonders peinlich wird es für ein Unternehmen, wenn Den Rest des Beitrags lesen »

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