Mein Lebensziel war Erleuchtung zu finden

Januar 2, 2018

Viele Jahre lebt Wilhelm Trienen in tibetischen Klöstern und wird schließlich selbst ein berühmter buddhistischer Lama. Doch trotz aller Bemühungen ist er nach Jahren nicht erleuchtet sondern nur enttäuscht.   weiterlesen …

 

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Warum Christen hinter einem jüdischen Staat stehen

Dezember 27, 2017
Der christliche Glaube ist nicht an eine politische Haltung gebunden. Dennoch stehen Christen in allen Parteien für die ethischen Werte und Solidarität ein. Jesus Christus zwingt niemandem den Glauben auf. Er ist eine freiwillige Entscheidung. In der Politik jedoch muss man verbindliche Rahmenbedingungen finden.
 
Aus reinen Beobachtungen wird klar, dass im jüdischen Staat mehr Religionsfreiheit herrscht als in einem muslimischen Staat. Deshalb begrüßen Christen die Freiheit in Jerusalem und kritisieren die willkürlichen Bestimmungen in Bethlehem. Konvertieren Einheimische zum christlichen Glauben, dann müssen sie in den muslimischen Gebieten um ihr Leben fürchten. Anerkennt ein Jude Jesus als den jüdischen Messias, dann gehen zwar alte Beziehungen in Brüche, doch er wird nicht mit dem Tod bedroht. In Israel existiert ein funktionierendes Rechtssystem. Zeitweise erscheint es verwirrend, weil es je nach Standort drei unterschiedliche Bodenrechte gibt.
 
Demokratie heißt, die Mehrheit prägt die Form einer Gesellschaft. Als Christen bringen wir unsere Werte mit ein – auch im Nahen Osten. Wir verurteilen die ständige Dämonisierung der Juden und Hetze zur Vernichtung Israels. Wir stehen ein für die geschichtliche und archäologische Verbundenheit zu den biblischen Orten im Nahen Osten. Als Christen halten wir daran fest, dass Jesus sich selbst als jüdischer Messias verstanden hat und sein Reich für alle Menschen aus allen Nationen offen steht.
 

Guru begegnet Jesus

Dezember 26, 2017
Die Religionen geben uns die Illusion, dass wir göttliche Macht erhalten, führen uns aber in die Selbstaufgabe und rauben uns unsere Persönlichkeit. Wir werden instrumentalisiert.
 
Jesus dagegen entfaltet unsere Persönlichkeit, indem wir – weil wir sind – von ihm geliebt werden. Durch das Annehmen seiner Liebe und Vergebung werden auch wir fähig zu lieben und zu vergeben. Göttliche Vollmacht ist der freiwillige Verzicht auf Macht, damit sich die Liebe entfalten kann.
 

2 Millionen Kilometer auf der Suche

Dezember 12, 2017
Talk mit Klaus Kenneth Dezember 2017
 
Zwölf Jahre zog Klaus Kenneth in Europa, Asien und Südamerika umher. Auf der Suche nach der Wahrheit, Frieden und Liebe. Der Weg war gefährlich und voll Enttäuschungen, Hass, Drogen und Tod. Leer und enttäuscht von Philosophien, Lehren und Religionen kehrte er zurück, um bei Jesus Christus Frieden für seine verletzte Seele zu finden.
 

Kirchen ohne Pfarrer

November 23, 2017
In der Anglikanischen Kirche von Neuseeland wird das Konzept «Local Shared Ministry» angewendet. Das heisst, dass die Dienste und Ämter in einer Kirchgemeinde zwischen angestellten und freiwilligen, aber offiziell eingesetzten Mitarbeitenden verteilt werden. Dahinter steckt die Idee des «Allgemeinen Priestertums aller Gläubigen». In der Anglikanischen Kirche von Neuseeland hat das Konzept ermöglicht, dass viele arme Landgemeinden, die weder einen Priester fanden noch einen bezahlen können, wieder zum Blühen gekommen sind.
 
Ralph Kunz, Professor für Praktische Theologie an der Universität Zürich erklärt, dass das Erfolgsgeheimnis der neu florierenden Gemeinden in Neuseeland darin liege, dass
 

Glaube und Wahrheit – 500 Jahre nach der Reformation

November 17, 2017
In der Reformation drehte sich alles um Glaube und Wahrheit. Luther sagte auf dem Reichstag in Worms: „Ich stehe hier und kann nicht anders.“
 
Heute geht es bei vielen im Glauben mehr um persönliche Ansichten. Es geht nicht nicht mehr um exegetische Bibelwahrheiten, sondern um eine zeitgenössische Befindlichkeit. Nicht was die Bibel sagt, ist die Wahrheit, sondern was die Menschen mehrheitlich mögen.
 
Darum geht es bei vielen im christlichen Glauben nicht mehr um die Frage, wie ich gerettet werde (Soteriologie) sondern um Lebenshilfe.
 
Es gibt aber auch eine andere Bewegung. Menschen, die das Wirken Gottes erlebt haben und deshalb sich nach seinen Worten ausrichten und in ihrem persönlichen Leben mit ihm rechnen. Man schreibt Gott nicht vor, wie er heute zu denken hat, sondern man achtet auf seine Worte, weil er als Schöpfer besser weiss, was für seine Geschöpfe gut ist.
 

Schamanin: „Ich sah Dämonen in Menschen“

Oktober 9, 2017

 
Auf der Suche nach übersinnlichen Erfahrungen probiert Zoe Bee alles aus, was die Esoterik hergibt. Schließlich lässt sie sich zur Schamanin ausbilden. Doch diese Welt hat ihre Schattenseite: Zoe Bee sieht Dämonen und hat Albträume. Statt Frieden zu finden, beherrscht Angst ihr Leben. Eine Frage wird in der Zeit immer drängender: Wer ist Jesus wirklich?
 
Mit knapp 17 Jahren zog ich von zu Hause aus. Früh liess ich Schamanin: „Ich sah Dämonen in Menschen“ weiterlesen →
 

Nur wer glaubt, ist wirklich frei

Oktober 1, 2017
Die Menschen wollen sein wie Gott. Aber sie scheitern schon an ihrem Menschsein. Daraus zog Luther die Konsequenzen.
 
Auszüge aus dem Artikel von Ingolf U. Dalferth in der NZZ vom 30.9.2017
 
Wirklich frei ist allein der, der das Gute, das er will, auch vollbringen kann.
 
Alle Menschen wollen das, was sie für sich selbst für gut halten. Aber nicht alles, was man für gut hält, ist es auch.
 
Wer glaubt, ist frei, weil er darauf setzt, dass die Verwirklichung des Guten in Gottes Händen liegt, so dass er sich um die Nöte der Nächsten kümmern kann.
 

Die Gefahr der Sozialmedien

September 13, 2017
1. Ich bin nicht mehr wer ich bin, sondern wie ich mich darstelle. Wir kleistern ständig an unseren Masken.
 
2. Das Ego wird völlig überbewertet. Muss wirklich jeder wissen, was ich gerade mache oder denke? Momente des Rückzugs und der Entspannung gehen verloren.
 
3. Wissen wird oberflächlich. Kaum jemand nimmt sich noch die Zeit, etwas genauer durchzudenken oder zu reflektieren. Ein Wissensstress stellt sich ein. Man will die Schlagzeile vor den anderen wissen. Viele sind nicht mehr fähig, aufbauende Gedankengänge zu erfassen.
 
4. Die Werte verflachen. Wichtig ist nicht mehr das Fachwissen, sondern die Masse, die gedankenlos repetiert und zustimmt. Irgendwelche Behauptungen können als Fakten erscheinen, auch wenn das Gegenteil fakt ist. Was alle mögen (liken) ist richtig und was man nicht mag ist falsch. Wie man sich fühlt ist wichtiger, als was ist.
 
5. Der respektvolle Umgang verschwindet. Filterlos wird alles ausgedrückt und die Menschenwürde verletzt. Es wird immer schwieriger eigene Standpunkte zu vertreten oder von anderen Meinungen zu profitieren.
 
6. Die Sozial-Medien beherrschen und manipulieren uns. Wir sehen nur die Beiträge von den Leuten mit denen wir interaktiv waren. So kann es sein, dass jemand etwas mitteilt, aber nicht mal seine „Freude“ sehen es. Wer auf einen Post nicht gleich reagiert, sieht ihn vielleicht nie mehr (eine wirkliche Suchfunktion gibt es nicht). Durch meine Reaktion bewerbe ich meine interaktiven Freunde mit bestimmten Inhalt.
 
Auch im Internet bezahlt entweder der Sender oder/und der Empfänger. Der Empfänger bezahlt, indem er seine Reaktionen seine Interessen offenbart und dementsprechende Werbung erhält.
 
Auch sieht man immer mehr Beiträge, die einem in seiner Meinung bestärken und damit erreichen sachliche Gegendarstellung einem nicht mehr und man lebt in seiner Scheinwelt. Es besteht die Gefahr des Realitätsverlust, da man nur noch hört und sieht, was man will.
 

Menschen wirklich helfen

Juli 25, 2017
Ihr werdet die Schwachen nicht stärken, indem ihr die Starken schwächt.
 
Ihr werdet denen, die ihren Lebensunterhalt verdienen müssen nicht helfen, indem ihr die ruiniert, die sie bezahlen.
 
Ihr werdet den Armen nicht helfen, indem ihr die Reichen ausmerzt.
 
Ihr werdet kein Interesse an den öffentlichen Angelegenheiten und keinen Enthusiasmus wecken, wenn ihr dem Einzelnen seine Initiative und seine Freiheit nehmt.
 
Ihr könnt den Menschen nie auf Dauer helfen, wenn ihr für sie tut, was sie selber für sich tun sollten und können.
 
Abraham Lincoln (1809-1865)

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